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Meine schönsten Gedichte

 

Sinnesvoll

Ich stehe da,
einfach nur da und schaue zu.
Beobachte, wie die Vögel fliegen
und die Fische schwimmen.
Sehe, wie die Blumen blühen
und der Wind mit den Blättern spielt.

Dann stehe ich dort,
bin nicht mehr da,
sondern hier, eben dort,
bei dir.
Ich schließe meine Augen,
will ihnen nicht mehr vertrauen.
Kann dich spüren,
kann dich atmen hören,
kann deine Blicke fühlen.
Du streichelst mich,
du hauchst mir ins Ohr ein:
"Ich liebe Dich!"
Du betrachtest mich.
Mein Herz schlägt immer schneller,
es rast - davon.
"Oh, bitte, halt es auf!
Halt es fest, lass es nicht mehr los,
es gehört dir."
Ich gebe dir mein Leben,
denn ich vertraue dir.

Dann stehe ich da,
nicht mehr dort,
sondern bin jetzt hier,
nicht mehr neben dir.
Ich beobachte, wie die Vögel schwimmen
und die Fische fliegen.
Sehe zu, wie die Erde blüht
und der Wind rückwärts bläst.
Mein Leben ist nun anders.

Dann blicke ich an mir runter und bemerke, dass mein Leben weg ist.

 

Sie

Das Herz so schwer,
Stein gleicht es
Der Himmel so grau,

Als ob die Sonne gestorben wäre.
Meine Liebe? Für Dich!
Deine Liebe! Für Mich?
Weg? Für immer?

Tränen werden Eis!
Blumen vergeh'n!
Morgentau verdurstet!
Sterne verglüh'n!

Nur einer nicht!

Sein Licht ist hell
Und dringt tief in die Dunkelheit
Meines Herzens
Die Energie, die Macht,
Dieses Unendliche, diese Hoffnung.
Das kann nur eine sein:

Die GROSSE Liebe!

 

Angst

Ich habe sie,
Ich spüre es.
Sie ist da,
diese Krankheit.

Es ist mir komisch.
Ich bin schwach.
Sie zerstört mich,
diese Krankheit.

Ich sehe schwarz,
Ich bin hilflos.
Sie wird mich töten,
diese Krankheit.

Ich bin ihr ausgeliefert,
Ich kann mich nicht wehren.
Sie hält mich fest,
diese Krankheit.

Diese Ungewissheit,
Dieses Nicht-Verstehen,
Dieses Böse,
diese Krankheit.

Diese Krankheit ist:
kein Licht - sondern Dunkelheit
keine Wärme - sondern Kälte
keine Liebe - sondern Hass
kein Schutz - sondern

ANGST,

dass es diese Krankheit ist!

 

Warum nur?

Ich verstehe es nicht!
Ich tu doch alles!
Und immer ist sie besser!
Und ich immer schlechter?

Was hab ich nur getan?
Antwort: ALLES!
Ich habe alles gegeben
Und alles verloren!

Ich geb mir richtig Mühe,
Aber keiner sieht es.
Keiner von ihnen würdigt es,
Alles ist umsonst!

Werde ich den Schluss schaffen?
Oder versage ich auf dem Weg des Wissens?
Keine Hilfe! Von NIEMANDEN!

Ich schließe meine Augen
Und weine - innerlich

Eine Wüste aus Eis,
Kalt? Heiß?
Eine Träne rollt und
Fällt auf einen heißen Stein.
Die Träne? - die war ich!



 Der Herzensbruch

Die alten Wunden brechen auf
und das Blut des Todes quillt herraus,
verliert sich in einem Meer aus Tränen,
das meinen Körper bedeckt.
Der Schrei nach Hilfe verhallt in der Endlosigkeit der Trauer.
Der Schmerz, der überall vorhanden ist,
sucht mich in meinen Träumen heim,
und zerstört die übrigen Ruinen meines Herzens.
Ich lebe in der Dunkelheit meiner Seele,
wo Angst und Schrecken die größten Rivalen der Hoffnung sind.
Doch Hoffnung ist nur ein kleiner Stern,
der in der Schwärze der Nacht erstickt,
erstickt an meinen Glauben,
der danach durch Kummer vernichtet wird.
Mein Haus dort ist ein Nichts;
das Nichts ist vollkommen
und weiß zu quälen mein Herz.
Ich möchte raus,
nicht mehr der Bettler sein
Ich möchte raus,
und der Vogel sein,
der seinem Besitzer in die Arme fliegt
und von der großen Liebe träumt...


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